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Rund um die Dusche

Zur Geschichte der Dusche

Seit Beginn der Menscheint reinigte man sich, indem man Wasser über den Körper goß.  In der Geschicte entstanden schließlich die ersten Badewannen, die erste Dusche wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich entdeckt.

Die weiter Entwicklung der Dusche begann um 1880. Seit dieser Zeit fand man sie beim Militär und Strafanstalten, Jahre später auch in Schulanstalten und öffentlichen Badeanstalten.

Mitte 20. Jahrhunderts kam es schließlich zum Boom in Deutschland. Fortan war es üblich, dass jeder Bürger ein richtiges Badezimmer mit Dusche besaß.

Duschkabinen in der Gegenwart

In der Gegenwart ist die Duschkabine ein fester Bestandteil des Badezimmers und hat in vielen Mietwohnungen die Badewanne gänzlich abgelöst. Da der Wasserverbrauch beim Baden im Durchschnitt ca. dreimal so hoch ist wie beim Duschen, gilt „Duschen statt Baden“ als eine effiziente Energiespar- und Klimaschutzmaßnahme. Außerdem dient das Duschen heute nicht mehr nur der täglichen Reinigung, sondern auch dem Wohlbefinden und der Entspannung. Gerade im Alltag sucht man ein Rückzugort, wo man sich wohl finden kann. Ein Wellness ist was schon ein muss in jedem Haushalt.

Verschiedene Arten von Duschenantrennungen

Es gibt zwei Arten von Duschen: Freistehende Kabinen und Duschen, die in Badewannen integriert sind. Abgegrenzt sind sie entweder durch wasserfeste Vorhänge oder durch schieb-, klapp- oder schwenkbare Glaselemente. In erster Linie dienen diese Abtrennungen dem Schutz vor Spritzwasser und zum Erhalt der Privatsphäre. Nach oben hin sind beide Duschkabinen typischerweise offen.

Dusch-Raritet

Die Vichy-Dusche aus Frankreich ist eine echte Besonderheit. Sie beinhaltet eine Art Massageliege auf der die Person mit einer großen Menge Wasser übergossen wird. Diese Art des Duschens wird als äußerst angenehm empfunden, was der Grund ist, warum diese Duschen häufig in Kurbädern, Wellnesszentren, Kliniken und Gesundheitshotels zu finden sind.

Ein anderer wahrhafter Exot unter den Duschen ist die sogenannte Luftdusche. In ihr werden durch kräftige Luftbestrahlung alle befindlichen Staubpartikel weggeblasen, sodass man beispielsweise einen Reinraum betreten kann. Sie sind daher häufig Bestandteil von Zugangsschleusen. Luftduschen finden im Privatbereich keinen Einsatz, da sie von einer Behörde oder einer Berufsgenossenschaft zugelassen sein müssen.